Über dem Wienfluss
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Über dem Wienfluss

Konzept
Die Arbeit untersucht das Potenzial der Wienflussüberplattung im Bereich der Kettenbrücke als Ort für neue Wohn- und Arbeitsformen im innerstädtischen Kontext. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit den Selbstbauprojekten von Walter Segal, deren einfache konstruktive Logik, Modularität und Aneignungsfähigkeit als Inspiration für den Entwurf dienen. Daraus entsteht ein System kleinteiliger Gebäude, das Wohnen und Arbeiten eng miteinander verbindet. Der Entwurf versteht Architektur dabei nicht nur als Objekt, sondern als Struktur, die gemeinschaftliche Nutzung, Anpassungsfähigkeit und individuelle Aneignung ermöglicht.

Städtischer Kontext
Der Entwurf knüpft an die kleinteilige Struktur des Naschmarkts an und entwickelt diese entlang des Wienflusses weiter. Die lineare Bebauung folgt dem Verlauf des Flusses und schafft ein neues Bindeglied zwischen dem 5. und 6. Bezirk. Offene Platzräume im Bereich der U-Bahnstation Kettenbrückengasse bleiben erhalten und werden als flexible öffentliche Flächen für Märkte und Veranstaltungen erweitert. Baumreihen, Grünstreifen und entsiegelte Flächen strukturieren den neuen Stadtraum und schaffen ein klimatisch wirksames Grünband entlang des Flusses.

Raumprogramm
Das Quartier besteht aus 35 zweigeschossigen Holzgebäuden, die Wohnen und Arbeiten kombinieren. Im Erdgeschoss befinden sich Arbeitsräume und Wohnküchen mit direktem Bezug zum öffentlichen Raum, während im Obergeschoss die privateren Wohnbereiche liegen. Durch das bewusste Auslassen einzelner Gebäude entstehen kleine Plätze und unterschiedliche Grade von Öffentlichkeit. So entwickelt sich eine lebendige Nachbarschaft mit vielfältigen Nutzungen und räumlichen Beziehungen.

Atmosphäre und Materialität
Die Architektur basiert auf einfachen konstruktiven Prinzipien und einem klar ablesbaren Holzsystem. Die Gebäude folgen gemeinsamen strukturellen Regeln, variieren jedoch in Geometrie und Fassadengestaltung, sodass eine Einheit ohne Wiederholung entsteht. Farbige Akzente durch pigmentierte Holzoberflächen und textile Verschattungselemente greifen lokale architektonische Bezüge auf und verleihen dem Quartier eine lebendige, identitätsstiftende Atmosphäre.